ORTHOPÄDISCHE GEMEINSCHAFTSPRAXIS

DR. CHRISTIAN BECK
DR. ULRICH SEIS
 

Nukleoplastie

Auftretende Schmerzen im Wirbelsäulenbereich, oftmals im
unteren Wirbelsäulenbereich, können verschiedenste Ursachen
haben. Oftmals liegen Veränderungen im Bereich der Band-
scheibe vor.

Bei der Bandscheibe handelt es sich um eine weiche gummi-
artige Scheibe, die sich wie eine Art Puffer- und Stoßdämpfer
zwischen den einzelnen Wirbelkörpern befindet und ein wesent-
liches Element für die reibungslose Bewegungsfähigkeit der
Wirbelsäule darstellt. Die Bandscheibe selbst besteht aus
einem derben äußeren Faserring und einem inneren weichen
Kern.

  • Nucleoplastie Bild1
    Bandscheibenvorfall mit
    Nervenentzündung
  • Nucleoplastie Bild2
    In die Bandscheibe eingeführte
    Nukleoplastiesonde

  • Nucleoplastie Bild3
    Lagekontrolle der Sonde durch
    Röntgen und Dokumentation
  • Nucleoplastie Bild4
    Übersichtsbild / Einführung der
    Sonde in die Bandscheibe
Nucleoplastie Bild 6

Die Nukleoplastie wird in einer ca.15-minütigen Kurznarkose
mittels einer dünnen Sonde durchgeführt. Zur Lagekontrolle
dieser Sonde wird ein fahrbares Röntgengerät verwendet, so-
dass absolute Sicherheit und Überwachung des Eingriffs ge-
geben ist. Bei der Nukleoplastie kommt es über die einge-
brachte Sonde in der geschädigten Bandscheibe zu einer Art
Gewebeverdampfung des weichen Bandscheibenkerns.

Durch die gezielte Druckminderung innerhalb der Bandscheibe
bildet sich die Bandscheibenvorwölbung / Bandscheiben-
prolaps zurück und es tritt eine Beschwerdebesserung ein.

Es ist kein stationärer Aufenthalt nötig. Sie verlassen nach
ca. 2 Stunden das ABC-Behandlungszentrum mit Ihrer
Begleitung.

www.stopp-rueckenschmerz.de/



Die Nukleoplastie ist eine Leistung
der gesetzlichen Krankenkassen.




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